Über mich

Ehrlich gesagt bin ich nicht der begeisterte „Über mich“-Schreiber.  

Ich arbeite lieber im Hintergrund. Und lasse meine Bilder sprechen.

Weil ich der festen Überzeugung bin, dass meine Fotografien viel mehr über mich aussagen als ein kurzer Text, welchen so oder ähnlich jeder verfassen könnte

32 Jahre lang habe ich als Psychotherapeut gearbeitet. Es war eine gute Zeit.  Ende 2015 war Schluss. Seit Anfang 2016 steht die Fotografie für mich im Zentrum.

Während ich früher fast ausschliesslich in Schwarz-Weiss arbeitete, mache ich seit 2016 erste Versuche mit der Farb-Fotografie. Was gar nicht so einfach ist. Weil ich immer noch wie früher automatisch Schwarz-Weiss sehe, wenn ich eine Kamera in der Hand halte oder durch den Sucher schaue.

Man muss sich das so vorstellen: Ich sehe bei interessanten Sujets die fixundfertig aufgezogene Fotografie vor meinem inneren Auge. Und zwar in Schwarz-Weiss. Mein Hirn übersetzt die Farben quasi automatisch in Grauabstufungen. Das ist sehr praktisch. Aber halt nur für die Schwarz-Weiss-Fotografie. Für mich ist die Farb-Fotografie also etwas ganz Neues. Bin aber zuversichtlich, dass mein Gehirn bald lernen wird, farbige Sujets auch in Farbe zu sehen. Und ich meine „Farbenblindheit“ überwinde.

In meiner Freizeit habe ich immer schon fotografiert. In Alaska, Marokko, der Libyschen Sahara, auf verschiedenen Inseln im Indischen Ozean, im Maggia- und Verzascatal, in Frankreich, Polen sowie in zahlreichen anderen Gegenden Europas. Von 2007 bis 2016 habe ich mich fotografisch auf das Bündner Südtal Bergell konzentriert.

Seit Anfang 2016 arbeite ich einerseits an verschiedenen themenfokussierten, fotografischen Langzeitprojekten. Daneben haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich von mir begleiten und unterstützen zu lassen (Projekt: Fotografieren verleiht Flügel). Medium ist – wie sollte es anders sein – die Fotografie.

Schliesslich habe ich ein kleines, gut ausgerüstetes Fotostudio. Hier entstehen Porträts. Auch ungeschminkte. Ich fotografiere auch Motorräder, Coiffeursalons und italienische Familien. Und das alles mit der gleichen Hingabe wie bei meiner Landschaftsfotografie.

Genug der Worte. Weiter zur Galerie.


Kontakt