Meine Werkzeuge | 1 Kamera | 3 Objektive | 4 Stative


Du musst ja eine tolle Kamera haben!

Immer wieder werde ich gefragt, mit welcher Kamera ich fotografiere.

Als ob es an der Kamera läge, wenn gute (oder schlechte) Fotografien entstehen.

Dabei ist eine Kamera doch nicht mehr als das Notebook einer Schriftstellerin, mit welchem diese ihren Roman schreibt.

Heute erfüllen fast alle aktuellen Kameras in technischer Hinsicht die Voraussetzungen, um gute Fotografien aufzunehmen können. Auch mein iPhone 5 SE gehört dazu.

Um die zahlreichen Interessierten nicht ganz auf dem Trockenen sitzen zu lassen, hier nun doch noch ein paar Infos zu meinem Equipment.

Meine Fototasche

Seit 2014 arbeite ich mit hochauflösenden digitalen Mittelformatkameras. 75 % meiner Outdoor-Aufnahmen entstehen mit einem Objektiv mit Standardbrennweite (entsprechend 50 mm im KB-Format). Seit kurzem kommt auch ein Weitwinkel-Objektiv zum Einsatz. Zoom-Objektive besitze ich keine.

© fotoLux.ch

Im Studio setze ich für Porträts ein leichtes Teleobjektiv ein. Brennweite 120 mm (entspricht ca. 90 mm im KB-Format). Dieses Objektiv kann ich auch für Sachaufnahmen im Makrobereich verwenden.

Bis 2015 arbeitete ich zusätzlich mit einer digitalen Kleinbildkamera, welche ausschliesslich Fotografien in Schwarz-Weiss aufnehmen konnte. Siehe bei Interesse hierzu folgenden Artikel in fotointern.ch.

Für gutes Licht im Studio sorgt eine professionelle Blitzanlage. In der Landschafts- und in der „Urban landscape“- Fotografie kommen gelegentlich meine mobilen Blitzgeräte zum Einsatz. Transportiert werden diese in einem gewöhnlichen Einkaufswagen. Oder im Rucksack.

Filter setze ich selten ein. Gelegentlich kommen in der Landschaftsfotografie ND- oder Verlaufsfilter zum Einsatz.

Imaging

Meine digitalen Negative entwickle und bearbeite ich mit Lightroom / Photoshop. An meinen Arbeiten arbeite ich oftmals stundenlang. Verteilt über Tage. Manchmal auch über Wochen.

Das Wichtigste dabei ist mir mein 4K-Monitor. Er bietet dank seiner sehr hohen Auflösung und seinem grossen Farbraum eine perfekte Farb- und Bildkontrolle.

Composings und/oder einschneidende Bildmontagen mache ich keine. In den meisten Fällen führe ich im Imaging (= Bildentwicklung und -bearbeitung) lediglich grundlegende Entwicklungsarbeiten und diskrete Retuschen durch. Fast so wie früher zu Analog-Zeiten. Aber auch diese schlanken Bildbearbeitungen können es in sich haben. Selbst wenn meine Fotografien also aussehen, als wäre vor allem Photoshop an der Arbeit gewesen und nicht die Kamera, entsprechen meine Bilder weitgehend den Aufnahmen aus der Fotokamera.

Für mich muss schon die Aufnahme selbst so gut wie nur irgendwie möglich ausfallen. Selbst wenn ich die betreffende Location vier, fünf, sechs Mal oder gar noch häufiger aufsuchen muss, bis das Licht stimmt. Das gleiche gilt im Studio.  In Photoshop bekommt die Fotografie dann lediglich noch ihren Feinschliff.

Druck

Meine Fotografien printe ich bis zur Grösse A2 (60 cm x 40 cm) selbst. Und zwar in einem Giclée-Druckverfahren auf einem professionellen Grossformatdrucker.

 

Für mich das Wichtigste

Ich besitze mehr Stative als Objektive. Nämlich vier. Vom schweren Studio- bis zum leichten Reisestativ. 99 % meiner Fotografien entstehen ab Stativ. Nur so finde ich die Ruhe, um mich ganz der Bildkomposition hingeben zu können. Und nur so werden die Aufnahmen rattenscharf.