Ciao cari. E grazie per tutto! | Paradiso (I) | 2017

Es gibt schöne und gut verständliche Fotografien. Erstellt, um bei den Betrachtern/ den Betrachterinnen ein Wohlgefühl auszulösen. Oder einfach, um anderen zu gefallen.

Und es gibt Fotografien, deren Sinn sich den Betrachtern/den Betrachterinnern nicht oder erst nach längerer Zeit erschliesst. Gemacht nicht der Anerkennung anderer wegen.

Letztere Fotografien können Ratlosigkeit hinterlassen. Und oftmals auch ein negatives Gefühl.

Warum ich die folgende oder auch andere Bildstrecken nicht erkläre, wurde ich wiederholt gefragt. Was ich damit ausdrücken wolle?

Ich bin halt immer noch der Meinung, dass Fotografien für sich selber sprechen können. Und meistens mehr aussagen als tausend Worte.

Zu versuchen, merkwürdige Fotografien zu verstehen, sind sich viele von uns nicht gewohnt. Und wünschen sich erklärenden Text. Dabei ist es gar nicht so schwierig. Man muss es nur versuchen. Etwas Phantasie kann helfen.

Zum Beispiel, indem man seine Aufmerksamkeit darauf richtet, was in einer Fotografie inhaltlich eigentlich fehlt. Auch der Titel einer Fotografie kann Rückschlüsse auf einen mehr oder weniger verborgenen Sinn ermöglichen.

Die Hintergründe, welche zu der folgenden Bildstrecke führten, sind privater Natur. Ich will sie nicht zusätzlich in Worte fassen. Ausserdem sagen diese Fotografien bereits mehr als genug aus.

Falls sich jemand mehr für dieses Thema interessiert, siehe hier: Essay: Wider das Zerschreiben von Fotografien.